A Colossal Weekend kündigt erste Bands mit A Place To Bury Strangers und Warning an
Das A Colossal Weekend in Kopenhagen hat sich in den vergangenen Jahren als verlässliche Größe etabliert, wenn es darum geht, heavy Sounds aus diversen Nischen zu einem stimmigen Gesamtbild zu vereinen. 2027 wird es vom 15. bis 17. Mai stattfinden – selbstverständlich wieder im wunderschönen Venue VEGA mit seinen zwei Sälen und dem benachbarten Basement. Insgesamt sollen etwa 30 Bands und Künstler:innen auftreten.
Die ersten vier Bands wurden jetzt bereits bekanntgegeben – und skizzieren den stilistischen Radius des Festivals ganz gut. Veranstalter und VEGA-Booker Jeppe Nygaard Christensen lässt sich wie folgt zitieren:
Zusammentreffen unterschiedlicher Ausdrucksweisen
“Die ersten Künstler sagen eine Menge darüber aus, welche Art von Festival das A Colossal Weekend ist. Wir interessieren uns für Künstler, die die Grenzen ihres Genres verschieben, aber wir sind ebenso an den Communities und Szenen interessiert, die sich drumherum bilden. Deshalb ergibt es völlig Sinn für uns, ein Programm zu präsentieren, in dem eine Kultband wie Warning neben neueren, weit weniger bekannten Bands wie Antropoceno und Sadness steht. Es ist das Zusammentreffen dieser unterschiedlichen Ausdrucksweisen, die zu etwas wirklich Interessantem führen.”
Die prominenteste der vier bisher angekündigten Bands sind A Place To Bury Strangers. Das Trio aus New York wird angeführt von Gitarreneffektpedal-Supernerd Oliver Ackerman und spielt eine berüchtigt laute Mischung aus Noiserock, Shoegaze und Post-Punk.
Warning und A Place To Bury Strangers bestätigt
Die britische Doom-Band Warning wiederum wurde 1994 gegründet und löste sich 2009 vorerst auf. Mastermind Patrick Walker hat sich zwischenzeitlich mit dem düsteren Folk von 40 Watt Sun selbstständig gemacht – und ist solo 2025 auf dem A Colossal Weekend aufgetreten. Doch da Warning mit “Rituals Of Shame” im Juni satte 20 Jahre nach dem Vorgänger “Watching From A Distance” ein neues Album veröffentlicht haben, steht einem Festivalauftritt nichts mehr im Wege.
Außerdem dabei: Antropoceno aus São Paulo, ein Projekt, das Post-Rock, Avantgarde-Metal, Psychedelia und südamerikanische Musiktraditionen vereint – inklusive Field Recordings und ritualistischer Rhythmen.
A Colossal Weekend 2027
Seit zwölf Jahren veröffentlicht Damián Ojeda unter dem Namen Sadness. Das Ein-Mann-Projekt war erst in Illinois und ist nun in Texas ansässig – und veröffentlicht Platte um Platte. Zwei bis fünf Alben im Jahr sind keine Seltenheit. Darauf: ein teils wunderschönes, eigentümliches Amalgam aus Black Metal, Shoegaze, Screamo und tieftraurigen Soundscapes. Lange Zeit war Sadness nur ein Schlafzimmerprojekt, mittlerweile spielt Ojeda auch live. Sein Auftritt auf dem A Colossal Weekend ist der erste in Dänemark.
Tickets für das A Colossal Weekend gibt es ab sofort hier. Einzeltagestickets gehen dann im Dezember in den Verkauf.
Der Beitrag Erste Bandankündigungen erschien zuerst auf VISIONS.de.
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